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Rettet das Internet!
27. April 2009

Die deutsche Bundesregierung will das Internet zensieren. Nicht nur in China, sondern bald auch in Deutschland, sind Informationen nicht mehr frei!

Mit Kinderpornografie (bei der man besser die Betreiber hinter Gitter bringen sollte) fängt es an, doch sind die technischen Möglichkeiten erst geschaffen, wird das System sehr bald ausgeweitet. Auch Seiten, die den Schutz geistigen Eigentums verletzen, und schließlich solche mit politisch unliebsamen Meinungen werden dann gesperrt. Wahrscheinlich wirst du selbst dieses Blog bald nicht mehr abrufen können!

Aber der Gesetzesentwurf geht sogar noch über das hinaus, was bereits in den höchst umstrittenen Zensurverträgen mit großen deutschen Providern enthalten war. Zum Einen könnten nach dem neuen Regelwerk Seiten bereits auf der Sperrliste landen, lediglich weil sie auf andere gesperrte Seiten verlinken. Zum Anderen wird Providern nun die Möglichkeit eingeräumt, die Zugriffe auf die Sperrseiten zu speichern und an Behörden weiterzugeben.

Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis niemand mehr unbedarft unbekannte Adressen ansurfen kann.

Was kann ich tun?

  • Unterstütze die Piratenpartei mit deiner Unterschrift, damit sie in den Bundestag gewählt werden kann:
    http://ich.waehlepiraten.de/
  • Informiere dich, ob dein Provider den Zensurvertrag unterzeichnet hat. Kündige ihm fristlos, sobald er in Kraft tritt.
Umweltsorgen
27. April 2009

Habe ich soeben unter einer E-Mail der Deutschen Post gelesen:

> Bitte denken Sie über Ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt nach,
> bevor Sie diese E-Mail ausdrucken!

Na das nenne ich doch mal fürsorglich. :)

Bitte haben Sie einen Moment Geduld…
25. April 2009

Nein! Ich habe keinen Moment Geduld.

Denn wenn ich auf jeder Website, bei jeder Programmfunktion u.s.w. einen Moment Geduld habe, sitze ich fünf Stunden am Computer und starre auf irgendwelche Sanduhren. Und das für Tätigkeiten, für die ich ohne die Warterei höchstens drei gebraucht hätte.

Liebe Firmen und Softwareentwickler: Nein, wie haben keine Geduld. Und nein, wir haben kein Verständnis dafür. Ändern Sie was daran.

Vielen Dank für IHR Verständnis. >>:-(

Benutzerfreundliches GNOME
25. April 2009

Manchmal fragt man sich wirklich, was sich Entwickler, die von möglichst hoher Benutzerfreundlichkeit sprechen, eigentlich denken, wenn sie einem bei der Konfiguration eines Gstreamer-Audio-Encoders Zeilen wie diese Vorsetzen:

> audio/x-raw-int,rate=44100,channels=2 ! lame name=enc mode=1 quality=0 vbr=4 vbr-quality=2 ! xingmux ! id3v2mux

Klasse gemacht! Anstelle einer schönen Dialogbox, wo ich Qualität, Bitrate und ähnliches Auswählen kann, bekomme ich ein Textfeld mit einer unverständlichen Parameter-Zeile. Aber das ist ja noch nicht alles, denn man müsste sich damit ja garnicht rumschlagen, währe das ganze ab Werk optimal eingestellt. Nur leider ist das nicht der Fall. Die Qualität ist grottenschlecht, und Meta-Informationen zu Länge und Bitrate fehlen.

Das oben ist übrigens dann die Zeile, die ich nach einigen Stunden googeln erzeugt habe, um mein Problem zu lösen. Um euch diesen Stress zu ersparen, lege ich euch die Befehle gst-inspect lame (für MP3) und gst-inspect vorbisenc (für OGG) ans Herz. gst-inspect ist im Paket gstreamer-tools enthalten und liefert eine schöne Übersicht über alles, was man so einstellen kann.

Krawallursache Nr.1: Herzlich Willkommen
25. April 2009

Eigentlich dient diese Seite nur dazu, den ganzen Mist auf die Welt loszulassen, der sich in den Untiefen meines wohldurchdachten Meinungsbildes angesammelt hat. ;)

Aber dazu ist ein Blog ja schließlich auch da. Erwartet nicht, dass es immer lange Artikel werden. Sicher, das ein oder andere ja … Falls ich grad’ Zeit und Lust habe. Doch das Meiste wird wahrscheinlich ohne langwierige Begründung hier drauf gekotzt. Warum auch? Ihr seid ja eh nicht meiner Meinung, und werdet es niemals sein! Umso mehr freue ich mich dafür auf die Diskussion…

Natürlich steht es euch auch frei, euch zu beschweren oder nachzufragen, denn dafür sind ja Kommentare schließlich da.

Viele Grüße – Die Bachsau
Krawallursache Nr.1: Herzlich Willkommen!

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