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Missbrauchsopfer kämpfen gegen Netzsperren
18. Mai 2009

… und stellen eindeutig klar:
Das vorgehen der Kampagne und ihrer Initiatoren unterscheidet sich in keinster Weise von dem der Verbrecher, welche Kinder missbrauchen!

Die Diskussion, wie sie gerade läuft, ist nicht hilfreich. Die ist schlimm für die Opfer, ihnen wird damit noch ein zweites Mal wehgetan. Ich fühle mich wieder zum Opfer gemacht.

Es wird eine schleichende Internetzensur aufgebaut, keine Strafverfolgung. Das alles ist nur möglich, weil das Tabu Kinderpornografie instrumentalisiert wird: Das ist so böse, da darf man gar nicht offen drüber diskutieren. Das ist das gleiche Muster wie in den Familien, in deren Umfeld Missbrauch geschieht.

Vielleicht sind wir gerade wegen unserer Vorgeschichte sensibilisiert, wir kennen dieses Gefühl, dieses schleichende Eindringen in unsere Privatsphäre, dieses Nachgeben gegen den kontinuierlichen Druck, der Rückzug nach innen, wenn ein Nein nicht fruchtet. Ist es nicht genau das, was die Regierung gerade mit Uns macht?

Website des Vereins: http://mogis.wordpress.com/

Fundstück
15. Mai 2009

Interessant, was man so alles findet, wenn man einfach mal unbedarft googlet:

linux-stop-holding-our-kids-back

Allerdings ist der Artikel wohl schon älter, und es hat auch eine Aussprache mit Stellungsname gegeben:

character-assasinations-aint-us

Also bitte nicht mehr drauf rumhacken. ;)

Ohne Worte…
9. Mai 2009

Ich glaub’ so langsam will uns Microsoft wohl für total blöd verkaufen… Zum Glück hab’ ich kein Windows mehr.

Da fällt mir einfach nichts mehr zu ein.

Kindergarten “Bundestag”: Nimmt jetzt auch Kinder unter drei.
7. Mai 2009

So oder so ähnlich müsste wohl alle vier Jahre wieder das Motto heißen, unter dem der deutsche Bundestag während der Wahlkampfzeit zusammen kommt. Da geht es dann offenbar nicht mehr ums regieren, sondern darum dem anderen zu zeigen, dass er nichts zu vermelden hat.

So steht z.B. eine längst fällige Reform an, und das ist eine vollkommene Gelegenheit dem Koalitionspartner zu zeigen, dass es ohne die Zustimmung der jeweils anderen nicht geht. Nicht, dass es eine Rolle spielen würde, ob tausende Bürger davon profitierten. Nicht, dass es überhaupt eine Rolle spielt, was in den Papier denn nun drin steht. Wichtig ist nur, dass man es ablehnen kann.

Mama, der hat meine Bauklötze geklaut!

Die Dummheit des Menschen ist unantastbar.
5. Mai 2009

Zu diesem Schluss kommt man unvermeidlich, wenn man etwas über den Klimaschutz liest. So stand heute in der Zeitung, dass Australien mal wieder den Handel mit Emissionszertifikaten um ein Jahr, auf 2011, verschiebt, und zwar wegen der Wirtschaftkrise.

Natürlich, wieso denn auch nicht? Schließlich ist das Klima ja auch nicht wichtig, die direkt darauf zurückzuführenden Folgen spüren wir ja nicht jeden Tag am eigenen Leib. Hauptsache die Banken und Unternehmen haben wieder genug Geld in der Tasche. Wen interessiert schon die Zukunft der Erde, wenn’s darum geht, was mit unseren Zahlen auf dem Papier passiert?

Ich fühle mich, als müsste ich einem Kind erklären, dass sein gemaltes Bild nicht das wichtigste ist, wenn das Haus in Flammen steht. Interessant nur, dass das selbst ein Dreijähriger von allein begreift, unsere Politiker offenbar nicht.

Uns bleibt wohl garnichts anderes übrig, als einfach nur zu kotzen, während die Menschheit mit jedem Tag ein bisschen mehr verblödet.

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