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Wahlpflicht in Deutschland?
24. Juni 2009

Kaum zu glauben aber wahr: Einige diskuttieren schon darüber, ob man eine Wahlpflicht einführen sollte, weil immer weniger Menschen zur Wahl gehen.

Ist nur blöd, weil die Leute die man dazu zwingt, sich deshalb auch nicht mehr Gedanken machen, und wir dadurch noch mehr uninformierte, eigentlich unmündige Bürger haben, da mit ihrer Meinung die Suppe versalzen.
Klar sind Wahlen wichtig. Was also tun gegen die Wahlmüdigkeit und Politikverdrossenheit? Bürgernahe Politik machen, wo der Bürger auch wirklich Gehör findet! Unsere aktuellen Politiker treten den Bürger doch nur noch in den Arsch. Egal, wen man wählt: Mit den großen Parteien wählt man immer die falschen, und die kleinen Parteien sind nicht bekannt genug, um die Masse zu Informieren. Wenn ich nur das geringere Übel wählen könnte, würde ich mir auch nicht die Mühe machen, dafür aus dem Haus zu gehen.

Wenn einem Politiker also wirklich etwas an der Wahlbeteiligung liegt, dann muss er Politik machen, die das Volk unterstützt, und vor allem muss er ehrlich und detailiert über seine Ziele informieren. Ursula von der Leyen z.B. verhält sich nicht anders als seinerzeit Adolf Hitler:
Unser Grundgesetzt dient dazu, Menschenrechte zu schützen. Die Menschen die es geschrieben haben, haben sich etwas dabei gedacht! Nämlich, die Bürger verfassungsrechtlich vor unmenschlichen Gesetzen zu schützen. Für viele Politiker, die solche Gesetze durchsetzen wollen, ist es heute aber zu einer Hürde geworden, die so schnell wie möglich aus dem Weg geschafft werden muss.

Eine Einstellung die unsere demokratische Grundordnung von innen heraus zerstören wird. Da hilft es dann auch nicht mehr wählen zu gehen. Da heißt es auf die Straße gehen! Wenn Demokratie versagt, muss das Volk zu anderen Mitteln greifen, um seine Rechte zu sichern.

Wer dumm sein will, wählt CDU.
19. Juni 2009

Liebe CDU-Wähler, Deutschland wird zum Polizei- und Überwachungsstaat, und ihr seid live dabei. Herzlichen Glückwunsch!

http://4topas.wordpress.com/

Allen SPD Mitgliedern, welche Achtung vor sich selbst haben, und Deutschland als freies Land lieben, möchte ich an dieser Stelle ans Herz legen, aus der Patei auszutreten. Macht ein für alle mal deutlich, dass für menschenverachtende Politik in diesem Land kein Platz ist!

Dell und die Open Source-Lüge
19. Juni 2009

Heute bin ich über eine Seite gestolpert, die mich zwar eigentlich freuen sollte, im Grunde aber nur richtig sauer macht:

dell_ubuntu
Dell für Privatanwender und Heimbüros | Ubuntu.

Zunächst einmal ist es sicherlich toll, dass auch ein großer PC Hersteller endlich alternativen zu M$ Windows anbietet. Allerdings entpuppt sich das Angebot bei näherem hinsehen sehr schnell als dreiste Marketing- und Image-Kampagne. Das fällt schon gleich zum Beginn der Seite auf: Falls man “aus Versehen auf dieser Seite gelandet” ist, sollte man doch gleich den nächstbesten Link zu ordentlichen Windows-PCs anklicken. Der bedeutendste Nachteil eines Ubuntu-PCs wird auch gleich deutlich gemacht: Windows fehlt!

Wer “noch kein Open Source-Fan” ist, wird auch gleich deutlich davor gewarnt, man brauche sehr viel Fachwissen, um mit solch einem System umzugehen. Man soll’ es also lieber bleiben lassen.
Dabei ist doch oft sogar das Gegenteil der Fall: Die Installation neuer Hardware läuft deutlich einfacher ab.

Die einzige Frage, die sich ein unbedarfter Anwender wohl stellen würde ist: “Wieso kann ich mein Windows-Programm nicht einfach installieren und starten?”. Alles andere ist doch in bester Ordnung.

Ein klick bringt mich weg von dieser Seite, zurück auf die Produktseite des Unternehmens. Den Weg zurück sucht man nun vergeblich. Wo auch immer diese Ubuntu-Seite verlinkt gewesen sein mag, sie ist nichtmehr auffindbar. Dafür steht einem nun die komplette Produktpalette an Dell-PCs offen, und natürlich “empfielt” Dell Microsoft(R) Windows(R) Home Premium(R?). Aber der hoffnungsvolle, potentielle Kunde gibt so schnell natürlich nicht auf: Ich suche mir einen hübschen Computer mit kunstvoll verziertem Gehäuse aus, und klicke mich durch den Konfigurator zum vielversprechenden Punkt “Betriebssystem”.

Doch wer jetzt gehofft hat, einen unerwünschten Windows-Kauf verhindern zu können, der irrt gewaltig: Es stehen je nach Modell mehrere oder nur eine Variante des neuesten Ladenhüters “Vista” zur Auswahl. Weder der Vorgänger XP, noch eine Möglichkeit auf das vorinstallierte System zu verzichten, treffen hier auf die, auf der letzten Seite noch so großspurig beworbenen, offenen Ohren.  Von Ubuntu ganz zu schweigen. Stattdessen sehen wir links ein Bildchen das die Vorteile von Windows-Betriebssystemen kurz und ohne Vergleichsmöglichkeit auflistet.

Schön, denn spätestens jetzt bin ich restlos überzeugt, dass der normale Anwender nur mit Windows effizient arbeiten kann, dem besten Betriebssystem das es je gab. Haun’ wir ab und gehen bloggen.

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