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Wasserzeichen statt DRM: Trügerische Sicherheit
4. Juli 2010

Dass DRM (Digital Restrictions Management) dem online Musik-Kunden nicht mehr zu vermitteln ist, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, und so haben inwischen auch alle größeren Anbieter auf MP3-Dateien umgestellt. – Ohne DRM, aber nicht ohne Schutz!

Digitale Wasserzeichen sind auf dem Vormarsch! Dabei werden die Töne in der Musikdatei leicht und für den Menschen unhörbar verändert. Mit diesem in der Verschlüsselungstechnik Steganografie genannten Verfahren werden Informationen über  der Käufer des Musikstücks in der Datei hinterlegt. Diese Information kann vom Rechteinhaber ausgelesen werden, und so der ursprüngliche Käufer ermittelt werden. Er haftet dann für die unerlaubte Vervielfältigung.

Das ganze ist deshalb so gefährlich, weil man als Betroffener garnichts davon merkt, bevor es zu spät ist: Gute Wasserzeichen überleben selbst eine Konvertierung. Hatte man bei DRM noch mit Problemen zu Kämpfen, welche die eigenen Nutzungsmöglichkeiten einschränkten, ist man jetzt der gläserne Kunde.

Wieder ein Vorstoß der Musikindustrie, der genauso gut fatal nach hinten losgehen kann: Schließlich lässt sich trotz allem Vertrauen nie genau sagen, was ein Freund, an den ich ein Musikstück im Rahmen der Privatkopie weitergebe damit tut. Aber selbst wenn dieser Freund vertrauenswürdig ist, könnte irgendwann einmal jemand die Möglichkeit bekommen, diese Datei von seiner Festplatte zu entwenden und im Internet zu verbreiten. Schon ist meine Kunden-ID auf tausenden Rechnern!

Der Raubkopierer, welcher sich die Musik gleich illegal beschafft,  hat es da wieder einmal leichter: Sein Name steht in keiner Datenbank, und so wird man ihn auch nie dafür bestrafen, seine Musik legal erworben zu haben. Auch darüber sollten sich die Verantwortlichen einmal Gedanken machen, bevor sie mit solchen Mitteln arbeiten. Digitale Tags sind Verrat am eigenen Kunden!

WordPress.com: Rechtsradikal – Euch egal?
15. Juni 2010

An dieser Stelle möchte ich in aller Deutlichkeit dazu aufrufen den Blogdienst wordpress.com zu boykottieren. Viele Rechtsradikale Seiten sind dort gehostet. Nachdem ich diese gemeldet hatte, teilte man mir mit, das sei freie Meinungsäußerung, wenn ich was dagegen hätte, könnte ich mir ja selbst einen Blog erstellen. Dazu ein Anmeldelink.

Rassenhass ist keine Meinungsäußerung und erst recht kein Anlass, damit Webung zu betreiben! Zeigt ihnen, dass wir das nicht mitmachen! Wenn du dort Blogs hast, solltest du über einen Umzug nachhdenken, oder deine Freunde zu einem Umzug drängen, falls sie ihre Blogs dort hosten.

Wenn du Zugriff auf Webspace hast, kannst du dir die Software auch einfach kostenfrei von http://wordpress.org/ herunterladen und selbst bei dir installieren. In dem Fall hast du später die gewohnte Oberfläche, sogar mehr Möglichkeiten, und du zeigst einem Provider, der Rassismus unterstützt die rote Karte!

Jou!!! Da bin ich dafür!
19. Januar 2010

linus_windows

PS für alle die’s nicht wissen: Der Kerl da vorne ist Linus Torwalds, seines Zeichens Erfinder & Boss von Linux. ;)

20 Minuten Online – Sex gegen Spielgeld – Webpage
16. Juli 2009

20 Minuten Online – Sex gegen Spielgeld:

Man muss schon ziemlich süchtig sein, um soetwas zu bringen…

Dell und die Open Source-Lüge
19. Juni 2009

Heute bin ich über eine Seite gestolpert, die mich zwar eigentlich freuen sollte, im Grunde aber nur richtig sauer macht:

dell_ubuntu
Dell für Privatanwender und Heimbüros | Ubuntu.

Zunächst einmal ist es sicherlich toll, dass auch ein großer PC Hersteller endlich alternativen zu M$ Windows anbietet. Allerdings entpuppt sich das Angebot bei näherem hinsehen sehr schnell als dreiste Marketing- und Image-Kampagne. Das fällt schon gleich zum Beginn der Seite auf: Falls man “aus Versehen auf dieser Seite gelandet” ist, sollte man doch gleich den nächstbesten Link zu ordentlichen Windows-PCs anklicken. Der bedeutendste Nachteil eines Ubuntu-PCs wird auch gleich deutlich gemacht: Windows fehlt!

Wer “noch kein Open Source-Fan” ist, wird auch gleich deutlich davor gewarnt, man brauche sehr viel Fachwissen, um mit solch einem System umzugehen. Man soll’ es also lieber bleiben lassen.
Dabei ist doch oft sogar das Gegenteil der Fall: Die Installation neuer Hardware läuft deutlich einfacher ab.

Die einzige Frage, die sich ein unbedarfter Anwender wohl stellen würde ist: “Wieso kann ich mein Windows-Programm nicht einfach installieren und starten?”. Alles andere ist doch in bester Ordnung.

Ein klick bringt mich weg von dieser Seite, zurück auf die Produktseite des Unternehmens. Den Weg zurück sucht man nun vergeblich. Wo auch immer diese Ubuntu-Seite verlinkt gewesen sein mag, sie ist nichtmehr auffindbar. Dafür steht einem nun die komplette Produktpalette an Dell-PCs offen, und natürlich “empfielt” Dell Microsoft(R) Windows(R) Home Premium(R?). Aber der hoffnungsvolle, potentielle Kunde gibt so schnell natürlich nicht auf: Ich suche mir einen hübschen Computer mit kunstvoll verziertem Gehäuse aus, und klicke mich durch den Konfigurator zum vielversprechenden Punkt “Betriebssystem”.

Doch wer jetzt gehofft hat, einen unerwünschten Windows-Kauf verhindern zu können, der irrt gewaltig: Es stehen je nach Modell mehrere oder nur eine Variante des neuesten Ladenhüters “Vista” zur Auswahl. Weder der Vorgänger XP, noch eine Möglichkeit auf das vorinstallierte System zu verzichten, treffen hier auf die, auf der letzten Seite noch so großspurig beworbenen, offenen Ohren.  Von Ubuntu ganz zu schweigen. Stattdessen sehen wir links ein Bildchen das die Vorteile von Windows-Betriebssystemen kurz und ohne Vergleichsmöglichkeit auflistet.

Schön, denn spätestens jetzt bin ich restlos überzeugt, dass der normale Anwender nur mit Windows effizient arbeiten kann, dem besten Betriebssystem das es je gab. Haun’ wir ab und gehen bloggen.

Fundstück
15. Mai 2009

Interessant, was man so alles findet, wenn man einfach mal unbedarft googlet:

linux-stop-holding-our-kids-back

Allerdings ist der Artikel wohl schon älter, und es hat auch eine Aussprache mit Stellungsname gegeben:

character-assasinations-aint-us

Also bitte nicht mehr drauf rumhacken. ;)

Ohne Worte…
9. Mai 2009

Ich glaub’ so langsam will uns Microsoft wohl für total blöd verkaufen… Zum Glück hab’ ich kein Windows mehr.

Da fällt mir einfach nichts mehr zu ein.

Rettet das Internet!
27. April 2009

Die deutsche Bundesregierung will das Internet zensieren. Nicht nur in China, sondern bald auch in Deutschland, sind Informationen nicht mehr frei!

Mit Kinderpornografie (bei der man besser die Betreiber hinter Gitter bringen sollte) fängt es an, doch sind die technischen Möglichkeiten erst geschaffen, wird das System sehr bald ausgeweitet. Auch Seiten, die den Schutz geistigen Eigentums verletzen, und schließlich solche mit politisch unliebsamen Meinungen werden dann gesperrt. Wahrscheinlich wirst du selbst dieses Blog bald nicht mehr abrufen können!

Aber der Gesetzesentwurf geht sogar noch über das hinaus, was bereits in den höchst umstrittenen Zensurverträgen mit großen deutschen Providern enthalten war. Zum Einen könnten nach dem neuen Regelwerk Seiten bereits auf der Sperrliste landen, lediglich weil sie auf andere gesperrte Seiten verlinken. Zum Anderen wird Providern nun die Möglichkeit eingeräumt, die Zugriffe auf die Sperrseiten zu speichern und an Behörden weiterzugeben.

Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis niemand mehr unbedarft unbekannte Adressen ansurfen kann.

Was kann ich tun?

  • Unterstütze die Piratenpartei mit deiner Unterschrift, damit sie in den Bundestag gewählt werden kann:
    http://ich.waehlepiraten.de/
  • Informiere dich, ob dein Provider den Zensurvertrag unterzeichnet hat. Kündige ihm fristlos, sobald er in Kraft tritt.
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